Erste Begegnung mit dem Eifelsteig
--> Start in den Frühling ab Kloster Steinfeld


  • Weg: Vom Parkplatz gegenüber dem Kloster Steinfeld auf dem Eifelsteig durch das Kuttenbachtal nach Steinfelderheistert und von dort durch das Kallbachtal nach Golbach. Am Ortsrand von Golbach den Eifelsteig verlassend dann hinauf zum Pferdekopf. Von dort nach Rinnen und wieder hinauf zum Kloster Steinfeld --> Streckenkarte
  • Weglänge: ca. 12 km
  • Dauer: 3 h
  • Schwierigkeit: Leicht, drei Steigungen.
  • Bewertung: Schöne Runde durch meist offene Landschaft mit vielen Ausblicken.
  • Informationen und Karten: Diese Wanderung folgt der Tippeltour 279 aus dem Kölner Stadtanzeiger mit dem Titel "Tippeltour über die Eifelhöhen". Der Verlauf kann leicht auf der Wanderkarte 1 : 25 000 Kall-Kommern-Mechernich-Nettersheim-Kall gut nachvollzogen werden..
    Die Aussicht vom Pferdekopf, der den höchsten Punkt der Wanderung darstellt, gibt es auch als Eifel-Blick.
    Das Kloster Steinfeld ist weithin bekannt und das Innere der Kirche in jedem Fall einen Blick wert.

Eigentlich sollte diese Wanderung gar nicht in die Eifel-Wanderungen aufgenommen werden, denn eine gute Wegbeschreibung gibt es bereits in der oben angegebenen Tippeltour. Doch diese Tour stellt für mich auch etwas Besonderes dar, nämlich zum einen die erste Begegnung mit dem am 4. April 2009 offiziell neu eröffneten Eifelsteig, der in Kornelimünster startet und in Trier endet, zum anderen meinen ersten Besuch des Klosters Steinfeld.

Besonders reizvoll ist die Tour vielleicht im Frühling, da sie sehr viel über offene Flächen führt, die den weiten Blick in die Landschaft erlauben, während man gleichzeitig von den ersten Sonnenstrahlen verwöhnt wird. Letzteres sollte man am besten ein wenig windgeschützt tun, denn über die offenen Eifelhöhen weht oft auch ein kräftiger Wind.

Am Ende der Runde ist dann in jedem Fall der Besuch der Kirche des Klosters Steinfeld empfehlenswert. Wie oben bereits gesagt, war ich zum ersten Mal in Kloster Steinfeld und sehr beeindruckt von der kleinen, aber sehr kunstvoll gestalteten, alten Kirche. Ein nettes Detail ist dabei auch das Grab des heiligen Hermann-Josef (1150 – 1241) im Mittelgang, auf dem immer ein Apfel liegen soll.


Nachtrag und Ergänzung:

Genau eine Woche später, das Wetter ist noch schöner, als eine Woche zuvor, treffe ich zwei Bekannte in einem Discouter. Die beiden wollen nach dem kurzem Einkauf zum Wandern nach Urft fahren. Weil mir die Tour eine Woche zuvor so gut gefallen hat und es dort so schön war, ich die Wanderschuhe immer im Auto habe und auch noch eine Regenjacke dazu, nehme ich die Einladung zum Mitfahren an, obwohl ich eigentlich noch einige andere Dinge zu erledigen gehabt hätte.

Wir parken kurz vor dem Dorf Urft auf dem kleinen Parkplatz vor der Bahn und laufen von dort zum Jugendwaldheim hinauf, daran vorbei und weiter an der großen Wiese linker Hand entlang bis zu deren Ende. Dort führt der Weg dann in den Wald. Nach kurzer Zeit biegen wir in einen Weg nach links ab und gelangen so bald auf die andere Seite der Wiese, an deren südlichem Rand wir nun wieder zurücklaufen. Ein kurzes Stück befinde ich mich nun auch wieder auf dem Eifelsteig.

An einer Bank halten wir uns diesmal rechts, bevor wir am nächsten Abzweig wieder den Weg links nehmen, der leicht bergab und in den Wald führt. Meine beiden Begleiter sind schon häufiger hier unterwegs gewesen, deshalb kennen sie sich ganz gut aus. Wir folgen dem Weg, bis er uns zu weit in die falsche Richtung zu führen scheint und nehmen einen schmalen Pfad bergab, der schon ein wenig in Vergessenheit geraten ist, denn junge Buchen haben sich hier schon ausgebreitet.

Im Tal angekommen sehen wir die Bahnlinie zwischen Urft und Nettersheim und folgen dem Weg am Rande einer Wiese entlang bis zu einem Bahnübergang. Hier sind wir auf dem Römerkanal-Wanderweg und mir fällt ein, dass ich hier vor einigen Jahren schon einmal auf meiner Wanderung durch das Urfttal vorbeigekommen bin. Diesmal nehmen wir aber nicht den Weg, den ich damals auf der linken Uferseite gelaufen bin, sondern den am rechten Ufer, der viel schöner ist, als der, an den ich mich erinnere, und gelangen so, immer mit der Urft an unserer Seite, direkt zum Parkplatz zurück.

Die hier in aller Kürze beschriebene Tour ist leicht, hat nur eine Steigung und ist ca. 7,5 km lang.






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